Die längste Nacht des Jahres: Sant Joan im Ca’n Beneït
Der Sommer kündigt sich nicht an – man spürt ihn.
Und man feiert ihn mit Feuern, Reinigungsritualen und dem Glauben an die Magie dieser Nacht.
Im Ca’n Beneït nimmt dieses Gefühl zwischen Bergen Gestalt an – unter einem sternenklaren Himmel, in Gärten, die von dezentem Licht und sanfter Musik umhüllt sind.
Der Juni bringt die Sonnenwende – und mit ihr die Gelegenheit, innezuhalten: loszulassen, was nicht mehr trägt. Zu entfachen, was neu werden darf. Und den Sommer von einem Ort aus willkommen zu heißen, an dem die Zeit sich weitet… und Wünsche leuchten.
Die Sonnenwende feiern – aus einem Rückzugsort in den Bergen
Die “Verbena” und die Nit de Foc
Feuer als Ritual, die Nacht als Versprechen
Am 23. Juni leuchtet ganz Mallorca.
Die Nit de Sant Joan – die Nacht zur Sonnenwende – ist ein uraltes Fest, bei dem das Feuer als Symbol der Reinigung steht. Ursprünglich heidnisch, hat sich das Ritual mit christlichen Traditionen verbunden und zu einer der magischsten Nächte im Mittelmeerraum entwickelt.
Man entzündet Feuer auf Plätzen, an Stränden, in Innenhöfen.
Wünsche werden auf Papier geschrieben und ins Feuer geworfen, Blumen ins Meer getragen, Flammen übersprungen – dazu teilt man eine Coca de Sant Joan, das typische Gebäck für diese Nacht.
In Palma ziehen Fackeln und die gefürchteten Dimonis (Teufelsgestalten) durch den Parc de la Mar – unter der Kathedrale – und erfüllen die Nacht mit Funkenflug, Feuer und dem Duft von Pulver…
Auch in Orten wie Sóller oder Inca feiert man die Nacht traditionell und gemeinschaftlich.
An den Küsten leuchten die Strände im Kerzenschein, Gitarrenklänge begleiten Gespräche, und in der Mitternacht taucht man ins Meer, während man sich im Herzen etwas wünscht.
Wie sich die Nacht des 23. im Ca’n Beneït anfühlt
Hier feiert man die längste Nacht des Jahres im eigenen Rhythmus: leise, mit Seel
Es wird ein intimer Abend im Garten – mit einem besonderen Dinner im Mirabona (noch in Planung), Sternenhimmel, Kerzenlicht und Live-Musik, die die Nacht sanft trägt.
Ein Moment, der keinen Ablauf braucht. Nur das Hier und Jetzt, das Miteinander, den Blick zum Himmel, während in der Ferne die Feuerlinien der Insel aufscheinen.
Magie, die in der Ruhe entsteht – und in der Verbindung. Ohne Lichtverschmutzung wird der Sternenhimmel zum Erlebnis. Und du zum stillen, staunenden Beobachter.
Mallorca im Juni: Weingüter, die von Zeit und Erde erzählen
Am Tag: Weinrouten zum Erleben
Der Juni ist die perfekte Zeit, um Weingüter zu besuchen, draußen zu verkosten und Winzer:innen zu begegnen, die die Sprache der Erde sprechen.
Die Reben blühen, die Felder leuchten in Grün und Gold, und die Serra de Tramuntana schützt den Norden der Insel mit einem besonderen Mikroklima für den Weinbau.
Schon seit römischer Zeit wird auf Mallorca Wein angebaut. Heute vereinen die Weingüter traditionelle Methoden mit modernem Wissen und gelebter Nachhaltigkeit – das verleiht dem mallorquinischen Wein seinen unverwechselbaren Charakter.
Ein besonderes Beispiel: Vinyes Mortitx im Herzen der Serra. Auf 400 Metern Höhe und nur einen Kilometer vom Meer entfernt gedeihen hier 19 Hektar Reben in einem einmaligen Mikroklima zwischen Bergen und Meer.
Durch die Weinberge radeln, einen Mantonegro verkosten, den Blick schweifen lassen… alles lädt dazu ein, das Wesentliche zu genießen.
Im Ca’n Beneït: Wein verkosten, Insel entdecken
Wer den Wein lieber an einen besonderen Ort holt, bleibt im Hotel. Unsere Sommelière gestaltet Weinverkostungen mit mallorquinischen Weinen aus verschiedenen Regionen – begleitet von Geschichten, Terroir und Gesprächen über Aromen und Texturen.
Eine intime Erfahrung im Rückzugsort selbst – bei der jeder Schluck eine neue Sicht auf die Insel eröffnet.